Micromounts

...Digitalkamera hab ich begonnen durchs Mikroskop zu fotografieren, einfach freihand auf das Okular aufgesetzt. Das war eine reichlich wackelige Angelegenheit.

Das Mikroskop mußte ich in der Höhe um ca. 4,5cm verlängern, um für etwas größere Steinchen Platz zu schaffen, was ja vom Hersteller nicht vorgesehen ist - der Abstand zwischen Objekt und Linsen ist immer zu klein. Es ist mir ohne großem Aufwand ganz gut gelungen.

In der Folge hab ich mir einen Adapter zugelegt, um die Kamera zu fixieren, was sich natürlich auch auf meine Nerven positiv ausgewirkt hat.

Doch man stößt bald an Grenzen, was die Qualität im Allgemeinen und die Schärfentiefe im Besondern anbelangt.

Ich musste unbedingt mit einem Experten in Verbindung treten, um mir kompetente Ratschläge zu holen.

Ich fand den "Micromounter" im Netz und versenkte mich sofort in seiner tollen Seite, ich denke es gibt wenige, die mehr über Steine wissen als er..."www.micromounts.blogspot.com", das müsst Ihr Euch ansehen.

Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals bei ihm bedanken, zumal seine Zeit knapp bemessen ist.

Es war unumgänglich, mir nochmals eine Spiegelreflexkamera zu kaufen.

Meine hatte ich vor zwei Jahren veräußert, da meine Beine nicht mehr so wollen wie ich es gerne hätte und ich von Micromounts nichts wusste.

Dieses Ding und noch einiges mehr hat in meinem Budget ein beträchtliches Loch hinterlassen. 


Das war jedoch noch nicht alles; eine spezielle Beleuchtung war zwingend notwendig. Diese Dinger waren ebenfalls nicht billig, da es sich hier um Schwanenhals LED-Leuchten (kaltes Licht) mit zusätzlichem Arm mit gelbem Licht handelt.

Das richtige Ausleuchten der Objekte ist ausschlaggebend für gute Bilder und nimmt daher auch sehr viel Zeit in Anspruch.

Noch eine Software für die totale Schärfentiefe und das war`s dann endlich.


Technisch bin ich ganz gut aufgestellt, jetzt liegt es an mir, dass aus den Bemühungen schöne Bilder werden.



schon etwas besser

Der Stein des Anstoßes



© 2016 by fritz müller